Rekord-Spendensumme für Corona-Hilfen von Caritas und Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin |  Aus der NDR-Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland: Corona-Hilfe – gemeinsam für den Norden“ kommt den Corona-Hilfsprojekten des Diakonischen Werkes und der Caritasverbände in Mecklenburg-Vorpommern ein Spendenanteil in Höhe von 871.843,71 Euro zu Gute.
Insgesamt waren bis Ende Januar 6.439.301,17 Euro auf das NDR-Spendenkonto eingegangen und nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel auf die vier Bundesländer im Sendegebiet des NDR verteilt worden. Am 16. März 2021 entschied eine Jury aus Vertreter*innen von Caritas, Diakonie, Kirche und Gesellschaft sowie dem NDR gemeinsam über die Verwendung der Spendengelder. Insbesondere stand im Fokus, dass mit den Projekten konkret auf die Pandemie-Situation reagiert wird, sie keine andere Finanzierungsquelle haben und möglichst nachhaltig sind.

In Mecklenburg und in Vorpommern können nun 76 Projekte von Caritas und Diakonie aus den Bereichen Kinder, Jugend und Familie, Senioren und Menschen in besonderen Lebenslagen unterstützt werden. Die Projekte bieten beispielsweise in Stadteiltreffs oder Schulsozialarbeit digitale Hilfe im Homeschooling, sie fördern die Tafeln und Telefonseelsorge, erhalten zusätzliche Transport- oder Beratungsbusse, ermöglichen digitale Teilhabe für Senioren oder schaffen Outdoor-Treffpunkte in stationären Einrichtungen wie Seniorenheimen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Im Anschluss an die Vergabesitzung freut sich Landespastor Paul Philipps, Vorstand der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern, über die große Vielfalt an Projekten, mit denen Menschen Hilfe erfahren werden. „Mit diesem großartigen Spendenergebnis, zu dem sehr viele Menschen in unserem Land beigetragen haben, und das zu 100% in die Projekte geht, können wir jetzt ganz konkret vor Ort helfen. Für diese Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhalts sind wir sehr dankbar.“

Diözesancaritasdirektor für das Erzbistum Hamburg e.V., Steffen Feldmann: „Die Menschen im Norden zeigen sich in diesen Zeiten besonders nah, obwohl sie voneinander Abstand halten müssen. Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!“ Stephan Krug, Regionalleiter der Caritas in Greifswald: “Solidarisches Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Zusammengehörigkeitsgefühl – die Menschen in unserem Land haben gezeigt, dass sie großzügig an die denken, die unter den Folgen der Pandemie besonders zu leiden haben.“

Während der Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ informierten vom 30. November 2020 an alle NDR-Programme zwei Wochen lang über benachteiligte Menschen in unserer Gesellschaft: Sie portraitierten Menschen, die durch die Pandemie ganz besonders beeinträchtigt sind sowie über spezielle Hilfsangebote von Diakonie und Caritas etwa für Familien, Wohnungslose, Alleinerziehende, psychisch Kranke, Menschen mit Behinderung, Migranten und ältere alleinstehende Menschen. Die Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland: Corona-Hilfe - gemeinsam für den Norden" hatte mit knapp 6,5 Millionen Euro das höchsten Spendenvolumen in ihrer 10jährigen Geschichte eingeworben.

Pressekontakt: Caritas für das Erzbistum Hamburg e. V. Mathias Thees
0385 59179 27
0151 12480973
Mathias.Thees@caritas-im-norden.de


Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Caroline Heidig
0385 5006 411
0172 2950312
heidig@diakonie-mv.de